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Grünliberale Partei DÜBENDORF  
 

Erreichtes

Viele Ideen hat die GEU mit Erfolg im Gemeinderat vertreten oder selbst umgesetzt. Für andere Ideen wie zum Beispiel ein verkehrsarmes Zentrum, Tempo 30 in Wohnquartieren oder einen Stadtpark lassen sich im Moment nur sehr schwer Mehrheiten finden - wir bleiben dran.

Energie

Förderung erneuerbarer Energien/Gebäude

Die Stadt Dübendorf hat inzwischen zum zweiten Mal das Label „Energiestadt“ erhalten. Nach Meinung der GEU liegt in Dübendorf aber noch ein grosses Potential im Bereich Energie brach: Der Gemeinderat hat es leider in der laufenden Legislatur abgelehnt, sich für das ambitionierte Label „Energiestadt Gold“ einzusetzen. Das Flusskraftwerk, wie durch ein Postulat von Thomas Maier angeregt, oder eine aktive Unterstützung von Solaranlagen z.B. durch die Glattwerke sind da nur einige Stichworte, was in Dübendorf möglich wäre. Umstrittene energetische Vorstösse wie das Sommereis in der Sportanlage „Im Chreis“ wurden von der GEU kritisch hinterfragt. Im Bereich Gebäude hat die GEU einen Ausnützungsbonus für Minergie-Gebäude vorgeschlagen und Förderprogramme unterstützt.

Solaranlagen / Solarstrombörse

Verschiedene Vorstösse u.a. der GEU in den 80er-Jahren forderten den Einsatz von Sonnekollektoren zur Strom- und Warmwassergewinnung. Das Badewasser des Schwimmbades Dübendorf wird heute mit Hilfe von Sonnenkollektoren geheizt. Auf zwei Schulhausdächern stehen Solaranlagen, die Strom erzeugen. Auf Initiative der GEU wurde Ende der 90er die Solarstrombörse eingeführt. Mehrere Dübendorfer haben in den letzten Jahren Pläne auch für grössere Anlagen vorgelegt. Wegen mangelnder Unterstützung von Stadt und Glattwerken konnte nur ein Teil umgesetzt werden. Wir freuen uns, dass es aber immer wieder innovative Bewohnerinnen und Bewohner gibt, die eigene Wege gehen, um solche Anlagen zu finanzieren.

Nachhaltige Energieversorgung als erklärtes Ziel für Dübendorf

Unsere Volksinitiative „2000 Watt-Gesellschaft für Dübendorf“ wurde Anfang 2010 eingereicht und soll dazu beitragen, das ungenutzte Potential in Dübendorf aufzudecken. Auf kantonaler und nationaler Ebene setzen wir uns u.a. für eine Aufstockung der Mittel für die kostendeckende Einspeisevergütung ein.

Stadtentwicklung und Verkehr

Innovationspark

Das Gebiet des heutigen Flugplatzes Dübendorf birgt dank seiner Grösse und der zentralen und gut erschlossenen Lage ein riesiges Potential. Es ist das einzige Areal dieser Art in der Schweiz und daher ist es wichtig, dass nach der Einstellung des Flugbetriebs eine zukunftsfähige und nachhaltige Nutzung angestrebt wird. Die GEU setzt sich auf allen politischen Ebenen dafür ein und stand in engem Austausch mit Ruedi Noser, der die Idee eines Innovationsparks schliesslich in der Öffentlichkeit vertrat. Die GEU unterstützt die Schaffung eines Innovationsparks, der Forschung und privaten Unternehmen Raum für einen Zusammenarbeit bietet, innovatives Wohnen und Arbeiten kombiniert und zudem als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung dient.

Velowege

Der Bau von Velowegen wurde durch die GEU initiiert, zum Beispiel jener nach Hermikon und die Velostreifen entlang der Hauptstrassen. In der letzten Legislatur hat die GEU an einen breit abgestützten Gegenvorschlag zur Veloinitiative mitgearbeitet, der an der Urne angenommen wurde und möglichst sichere und lückenlose Routen durch Dübendorf gewährleistet.

Seilbahn Zoo

Auf Initiative der GEU prüfte und plante der Stadtrat in Zusammenarbeit mit der SBB eine kostengünstige Aufwertung des Bahnhofs Dübendorf, die zu mehr Sicherheit und einer grösseren Kundenfreundlichkeit führen soll. Für den Umbau des Bahnhofs Stettbach war anfangs ein überteuertes Projekt geplant, das dank der Opposition der GEU im Gemeinderat abgelehnt und überarbeitet wurde. Nach einigen Anpassungen, die die Attraktivität des Projekts nicht tangierten, kam schliesslich ein vernünftiger Vorschlag vor das Volk, der mit grosser Mehrheit angenommen wurde. Zum geplanten Parkhaus Stettbach ergriff die GEU damals das Referendum, weil Park & Ride möglichst nah am Wohnort stattfinden soll. Heute hat es beim Bahnhof Stettbach 95 Parkplätze, was vernünftig ist.

Bahnhof Stettbach und Bahnhof Dübendorf

Auf Initiative der GEU prüfte und plante der Stadtrat in Zusammenarbeit mit der SBB eine kostengünstige Aufwertung des Bahnhofs Dübendorf, die zu mehr Sicherheit und einer grösseren Kundenfreundlichkeit führen soll. Für den Umbau des Bahnhofs Stettbach war anfangs ein überteuertes Projekt geplant, das dank der Opposition der GEU im Gemeinderat abgelehnt und überarbeitet wurde. Nach einigen Anpassungen, die die Attraktivität des Projekts nicht tangierten, kam schliesslich ein vernünftiger Vorschlag vor das Volk, der mit grosser Mehrheit angenommen wurde. Zum geplanten Parkhaus Stettbach ergriff die GEU damals das Referendum, weil Park & Ride möglichst nah am Wohnort stattfinden soll. Heute hat es beim Bahnhof Stettbach 95 Parkplätze, was vernünftig ist.

Elterntaxi

In einer schriftlichen Anfrage hat die GEU im Gemeinderat das Thema Elterntaxi, also das Fahren der Kinder per Auto zur Schule, aufgegriffen und den Stadtrat aufgefordert, dazu Stellung zu beziehen. Der Stadtrat hat so eine klare Position bezogen und seine Bemühungen unterstrichen, die Eltern davon zu überzeugen, dass es wichtig und sinnvoll ist, die Kinder selbstständig auf den Schulweg zu schicken.

Busnetz / Nachtbus

Ein dichtes Busnetz ist heute in Dübendorf eine Selbstverständlichkeit, doch in den 80er-Jahren existierte es noch nicht. Das gut funktionierende Ortsbusnetz entstand dank einem Vorstoss der GEU im Gemeinderat. Die GEU wollte zudem einen Nachtbus, ein Wunsch, der leider von der Politik anfangs nicht unterstützt wurde. In der Folge wurden einige Exponenten der GEU aktiv und initiierten den Verein Nachtbus Glattal. Inzwischen hat sich das Nachtnetz zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt und wurde von der SBB stark ausgebaut.

Fluglärm

Als erste hat die GEU in einer ausführlichen Stellungnahme an den Bund auf die gesundheitlichen Probleme hingewiesen, die durch übermässigen Fluglärm verursacht werden können. Nicht erst seit das Fluglärm-Problem akut geworden ist setzt sie sich für ein zumutbares Mass an Flugverkehr ein. Die GEU-Mitglieder Daniel Brühwiler und Martin Bäumle waren in den vergangenen Jahren massgeblich beteiligt an der Organisation von Demonstrationen und der Ausarbeitung der verschiedenen notwendigen Einsprachen. Die GEU hat zu sämtlichen Vorlagen auf kantonaler und nationaler Ebene ebenso wie zum ZFI Stellung bezogen, dies gilt auch für die glp-Fraktion im Kantonsrat. Ausserdem hat die GEU mit dem VFSN ein konstruktives Referendum ergriffen, das neben einem Baustopp beim Pistensystem auch verlangt, dass keine neuen Flugrouten eingeführt werden.

Abfall

Sammelstellen / Grünabfuhr und Kehrichttour

Die Geschichte der Sammelstellen führte über einen Stand für die Entsorgung von Aluminium und alten Batterien sowie den ersten Dübendorfer Abfallkalender, bis der langjährige Wunsch der GEU nach einer zentralen Sammelstelle für alle Materialien endlich Realität wurde. Auch in Bezug auf Kehricht- und Grünabfuhr brauchte es eine Motion, bevor nach weiterem Warten die wöchentliche Grünabfuhr und Kehrichttour eingeführt wurde.

Anwendung des Verursacherprinzips / Abfallkonzept

Während der letzten 20 Jahre wurde das Ziel einer kostendeckenden Abfallrechnung von der Gruppe Energie und Umwelt konsequent verfolgt. Während über die Jahre mit Dübisack und verursachergerechten Kehrricht- und Abwassergebühren einiges erreicht werden konnte - was u.a. auch Auswirkungen auf den Gemeindesteuerfuss hatte - sind die Gebühren in dieser Legislatur erneut diskutiert worden.
Nach langer Wartezeit wurde der gesamte Abfallbereich in einem Abfallkonzept inkl. Änderungen des Gebührenreglementes gesamthaft beleuchtet. Die GEU steht gewissen Änderungen jedoch kritisch gegenüber und wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass jene belohnt werden, die wenig Abfall produzieren.

Umwelt

Handyantennen

In mehreren Aktionen und Vorstössen hat die GEU im Gemeinderat ihre Bedenken betreffend die starke Zunahme von Handyantennen geäussert. Es ist uns wichtig, ein gesundes Mass zu finden, das die Gesundheit und Lebensqualität der Menschen nicht beeinträchtigt. Mit Unterstützung der GEU wurden in Dübendorf mit Erfolg mehrere Einsprachen gegen Handyantennen eingereicht.

Lichtimmissionen

Das Thema der Lichtimmissionen wird erst seit einigen Jahren verstärkt diskutiert. In Dübendorf gibt es hier einigen Verbesserungsbedarf, denn Leuchten, die nicht nur den Weg, sondern auch den Fluss beleuchten und gegen oben streuen, verhindern nicht nur ein grossartiges Erlebenis des Nachthimmels, sondern beeinflussen Tiere und Pflanzen. In einer Interpellation der GEU wurde das Thema in Dübendorf erstmals thematisiert und so den entscheidenden Gremien vor Augen geführt.

Versand auf Umweltschutzpapier / Papiereinsparungen

Wo möglich benutzt die Stadt Dübendorf für den Versand von Unterlagen Umweltschutzpapier. Eine riesige Menge Unterlagen wird jedes Jahr zum Beispiel an die 40 Gemeinderäte versandt, hier geht man mit gutem Beispiel voran. Zudem spart man mit möglichst nur einmaligem Postversand pro Woche viel Porto. Die GEU hat auch angeregt, wo möglich auf den Versand an die Gemeinderäte zu verzichten, was zumindest teilweise auch umgesetzt wurde.

Versickerungsanlagen für Dachwasser

Auch die GEU bemühte sich um die Einführung einer Regelung, die Versickerungsanlagen für Regenwasser bei grösseren Bauten vorschreibt. Durch diese Massnahme gelangt weniger Schmutzwasser in die Kläranlage, was diese entlastet. Ein Beispiel dafür kann entlang der Glatt beim "Glattbrüggli" besichtigt werden. Dort fliesst das Dachwasser der neu erstellten Wohnhäuser nicht in die Kanalisation, sondern über kleine Kanäle in einen Teich, wo es langsam versickert.

Häckselaktion

Die halbjährliche Häckselaktion für Gartenabraum ist sehr beliebt und geht auf einen Vorstoss der GEU im Gemeinderat zurück.

Finanzen

Schuldenabbau

Dank der GEU konnten die Schulden in den letzten Jahren markant abgebaut werden, was den Weg für eine dauerhafte Steuerfusssenkung geebnet hat. Damit ist Dübendorf ein attraktiver Standort für KMU und Unternehmen. Zur Sicherung dieser Finanzlage braucht es weiterhin eine Konzentration auf die Kernaufgaben und eine Priorisierung bei den Investitionen.

Gesellschaft

Integration

Dübendorf ist Heimat der unterschiedlichsten Kulturen. Das Zusammenleben muss aktiv gestaltet werden. Die GEU hat das Thema Integration und das ausstehende Integrationspapier im Gemeinderat zum Thema gemacht. Zusammen mit SP und CVP sorgt die GEU dafür, dass Integration institutionalisiert, aktiv gefördert und regelmässig diskutiert wird.

Familienergänzende Kinderbetreuung

Das Angebot an Krippen, Tageseltern und Horten wurde in den letzten Jahren stark ausgebaut und noch immer ist Potential vorhanden, resp. stehen Eltern auf der Warteschlange. Zusammen mit CVP und FDP setzt sich die GEU für ein transparentes System ein, das all jenen unter die Arme greift, die auf finanzielle Unterstützung für die Betreuung der Kinder angewiesen sind. Leider hatte eine entsprechende Motion im Gemeinderat keine Chance. Gespräche im Hintergrund laufen weiter.

Bürgerrecht

Seit Jahren leistet die GEU ihren Beitrag an einer konsequenten und klaren Behandlung von Bürgerrechtsgesuchen in Dübendorf. Bei diesem emotionalen Thema ist es äusserst wichtig, faire und ausgewogene Regeln zu haben und Willkür auszuschliessen. Die GEU ist überzeugt, dass eine gradlinige Umsetzung der geltenden Gesetze der richtige Weg ist, und hat verschiedene pauschale und wenig durchdachte Verschärfungen der Einbürgerungskriterien nicht unterstützt.

Massnahmen zur Integration fremdsprachiger Kinder in der Schule

Die Integration fremdsprachiger Kinder bereits früh zu fördern ist ein grosses Anliegen der GEU. Dies um den Kindern in der Schule gleiche Chancen zu ermöglichen und auch, um in einer Gemeinde mit hohem Fremdsprachigenanteil wie Dübendorf eine hoch stehende Schulqualität zu gewährleisten. Mit dem Projekt «Einbezug fremdsprachiger Eltern im Kindergarten» der Primarschule Dübendorf geht die Projektgruppe unter der Leitung von GEU-Schulpflegemitglied Susanne Hänni neue Wege und führt schweizweit erstmals Deutschkurse für Eltern und Kinder im Kindergarten durch. Weitere Infos zum Projekt unter www.schulstart.ch

Polizeipatrouillen

Die GEU hat mehrmals angeregt, dass die Polizeipatrouillen in den Quartieren vermehrt mit dem Velo statt mit dem Auto durchgeührt werden.

Kultur- und Freizeitzentrum Obere Mühle

Mitglieder der Gruppe Energie und Umwelt, der SP und des Landesrings haben das Zentrum zusammen initiiert und während vieler Jahre zusammen kulturelle Veranstaltungen organisiert.


Gruppe Energie und Umwelt
c/o Ursula Hunziker Föhrlibuckstrasse 6 8600 Dübendorf
Tel 044 821 54 57