GEU (glp) Dübendorf
Sehen Sie Martin Bäumle im Interview mit Dr. Klöti
Ständeratswahl vom 27. November
Wir freuen uns über die Wahl von Verena Diener und bedanken uns bei den Wählerinnen und Wählern.
Behördenreferendum zum Privaten Gestaltungsplan Giessen
Das Referendumskomitee bedankt sich bei allen Mitwirkenden und beim Unterstützungskomitee für die Unterstützung im Abstimmungskampf und freut sich, dass das Stimmvolk dem Gestaltungsplan mit einem klaren NEIN eine Abfuhr erteilt hat. Lesen Sie hier den Bericht des ZOL zum Abstimmungsresultat.
Link zur Seite der GEU (glp) "Nein zum Hochhaus"
Energie- statt Mehrwertsteuer
Was wollen wir mit der Volksinitiative erreichen?
1. Der Bedrohung durch den Klimawandel aktiv und wirksam entgegentreten
2. Die sich daraus ergebenden Chancen für Werk- und Denkplatz Schweiz wahrnehmen
3. Den Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft einschlagen, denn er ist ökonomisch und ökologisch sinnvoll
4. Die Stromversorgung konsequent auf erneuerbare Energie und Energieeffizienz ausrichten
Fazit: Die Initiative setzt die richtigen ökologischen und monetären Anreize und schafft langfristige Wettbewerbsvorteile für die Schweizer Wirtschaft... mehr auf der Homepage der Grünliberalen der Schweiz
Die Stadt Dübendorf setzt auf dem Gemeindegebiet das Modell Tempo 50/30 um. Dabei sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
1. Auf verkehrsorientierten Strassen gilt Tempo 50 und auf siedlungsorientierten Strassen in Wohnquar- tieren sowie in Aussenwachten und in der Nähe von Schulhäusern und Kindergärten gilt Tempo 30.
2. Die Umsetzung des Modells erfolgt möglichst kostengünstig und beinhaltet ausschliesslich die zwingend notwendigen baulichen Massnahmen zur Erreichung der gesetzlich vorgeschriebenen Vorgaben.
3. Die Umsetzung des Modells erfolgt etappenweise und in Koordination mit notwendigen, geplanten Strassenunterhaltsarbeiten.
Begründung
Ausgangslage
Eine Verkehrsberuhigung in den Quartieren ist ein wichtiges Anliegen der Dübendorferinnen und Düben- dorfer. So wurden in letzter Zeit auf Wunsch der Quartierbevölkerung an der Oberen Geerenstrasse in Gockhausen Tempo 30 eingeführt sowie in Hermikon bewilligt. Eine punktuelle Gestaltung von Tempo 30-Zonen birgt aber zahlreiche Nachteile, wie deutlich höhere Kosten, eine Ungleichbehandlung der Quartiere und Aussenwachten sowie nicht steuerbare Auswirkungen auf den Verkehrsfluss des gesamten Stadtgebiets.
Verbesserung von Wohnqualität und Sicherheit
Ein umweltbewusstes, familienfreundliches Dübendorf ist für die Bevölkerung attraktiv und ein wirksamer Standortvorteil für unsere Stadt. Wenig Verkehr, mehr Sicherheit sowie eine tiefere Lärm- und Schadstoff- belastung in unseren Quartieren erhöhen die Wohnqualität der Dübendorferinnen und Dübendorfer spürbar. Dank dem Modell Tempo 50/30 wird einerseits in den Quartieren eine Beruhigung erreicht und andererseits ein zügiger Verkehrsfluss auf den Hauptverkehrsachsen ermöglicht.
Vorteile des Modells Tempo 50/30
Das Modell, erarbeitet durch die Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu, bietet zahlreiche Vorteile. So werden die Anliegen aller Anwohner in gleicher Weise erfüllt, das Vorgehen ist kostengünstiger und erspart viele Einzelverfahren, die Geschwindigkeit wird auch ohne weitreichende bauliche Massnahmen besser eingehalten und die Fahrzeuglenkenden verlieren kaum Zeit, da sich die nächste verkehrsorientierte Strasse in unmittelbarer Nähe befindet. Zudem wird dem Schleichverkehr in den Quartieren entgegen gewirkt und der Durchgangsverkehr ausschliesslich auf die Hauptverkehrsachsen konzentriert, womit die Stadträume attraktiver werden und einladen zum Flanieren, Verweilen und Einkaufen.
Erfahrungen aus schweizweit über 600 Gemeinden belegen, dass bei Tempo 30 die Anzahl und Schwere von Unfällen abnimmt und sich langsamere Verkehrsteilnehmer wie Schulkinder, ältere Personen und Velofahrer deutlich sicherer fühlen.
Tiefe Kosten dank schrittweiser Umsetzung
Die Umsetzung des Modells erfolgt möglichst kostengünstig und beinhaltet ausschliesslich die zwingend notwendigen baulichen Massnahmen zur Erreichung der gesetzlich vorgeschriebenen Vorgaben. Bei der Realisierung soll der Schwerpunkt möglichst auf Signalisationsmassnahmen liegen, statt auf festen Verbau- ungen. Die Einführung von Modell Tempo 50/30 soll schrittweise und in Koordination mit den geplanten Strassenbauarbeiten des Ressorts Tiefbau stattfinden. Diese Abstimmung zwischen Einrichtung der Tempo 30-Zonen und den diversen notwendigen baulichen Unterhaltsarbeiten ermöglicht eine deutliche Senkung der Kosten.
